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By D. v. Zerssen, W. Mombour, H.-U. Wittchen, E. Zerbin-Rüdin (auth.), Prof. Dr. med. Detlev v. Zerssen, Prof. Dr. med. H.-J. Möller (eds.)

Der Begriff "affektive Störungen" fehlt bisher in den deutschsprachigen psychiatrischen Lehr- und Handbüchern. Das Buch vermittelt Ärzten und klinischen Psychologen einen umfassenden Überblick über den aktuellen Wissensstand der affektiven Störungen, additionally Krankheitsbilder, die in ihrem gesamten Verlauf durch das Vorherrschen von Affektstörungen vornehmlich manischer, depressiver oder ängstlicher Färbung geprägt sind. Die Probleme der Klassifikation und Erfassung affektiver Störungen werden ebenso beschrieben wie ihre Verbreitung in der Bevölkerung und ihr Verlauf bei behandelten und unbehandelten Fällen unter besonderer Berücksichtigung von Risikofaktoren. Daneben werden die hormonelle rules und die Schlafphysiologie angesprochen sowie pharmakologische und psychologische Behandlungsansätze und ihre theoretischen Grundlagen. Das Buch vermittelt dem Leser den neuesten Erkenntnisstand auf diesem Gebiet und will ihn durch Herausarbeitung ungeklärter Fragen und durch Hinweise auf einschlägige Arbeiten zur intensiven Beschäftigung mit den Problemen der affektiven Störungen sowie den Möglichkeiten angemessener Hilfsmaßnahmen für den von ihnen Betroffenen anregen.

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Katamnestisch entwiekelt ein Teil in der Tat einen bipolaren Verlauf, bei einem weiteren Teil treffen die FeighnerKriterien fUr schizoaffektive Psychose zu (Taylor u. Abrams 1984), und ein weiterer Teil zeigt das Bild einer Schizophrenie (GroBmann et al. 1986). Zusammenfassend ist die generelle Zugehorigkeit unipolarer Manien zu den bipolaren Psychosen zumindest fraglich. 3 Unipolare Depression Die unipolaren Depressionen bergen groBere diagnostische Schwierigkeiten als die bipolaren. Depression ist ein weiter Begriff und reicht von schwerer psychischer Krankheit bis zu leichten Verstimmungen im Alltagsleben.

FUr Eltem 21,6 % und fur Geschwister 11 % (Tabelle 3). TabeUe3. Depression unter Verwandten von Anorexiepatientinnen Verwandte 1. Grades Verwandte 2. Grades Depression Gesamt Depression Gesamt N N % % Winokur A. et al. 1980 103 27,2 89 16,9 Kontrollen 85 12,9 92 6,5 Rivinus et al. 1984 105,5 16,1 240 7,5 Kontrollen 42,5 4,7 125 4,8 TabeUe 4. Erkrankungsrisiko an Depression ist erhOht fUr die Verwandten von Patientinnen mit Anorexie (A) und Bulimie (B) Aile A Winokur et al. 1980; Rivinus et al. 1984; Gershon et al.

7 Erbhypothesen Nach dem Kraepelinschen Konzept galt die manisch-depressive Psychose als Einheit. Die Tatsache, daB das Erkrankungsrisiko fUr Eltern, Geschwister und Nachkommen etwa gleich hoch ist, lieB auf einen dominanten Erbfaktor schlieBen. Die fur klassische Dominanz zu niedrigen Ziffern (10-20%) erkUirte man mit unvollstiindiger Manifestation, auslosenden Umweltfaktoren, Polygenie und Heterogenitiit. Die in den 60er lahren entdeckten Unterschiede zwischen uni- und bipolaren Erkrankungen fUhrten nicht zu einer sauberen Zweiteilung, so daB Clayton (1983) meint, man wurde vielleicht eines Tages wieder zur Einheitstheorie zuruckkehren.

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